Kunstvortrag Impressionistinnen - Freundeskreis Heppenheim - Le Chesnay e.V.

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Kunstvortrag Impressionistinnen

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Am 21. Februar hielt der Heppenheimer Maler Hans-Werner Meinberg einen Vortrag vor dem Freundeskreis Heppenheim – Le Chesnay e.V. über das Thema „Malerinnen des Impressionismus“.

Während in der traditionellen Malerei oft mythologische Themen dargestellt werden, beschäftigen sich dagegen die impressionistischen Künstler mit alltäglichen Inhalten. Die Motive sind oft „angeschnitten“ und nicht vollständig dargestellt.  Statt im Atelier wurde in der freien Natur gemalt. Es interessierte sie vor allem Farbe und Licht.

Die impressionistischen Malerinnen hatten es doppelt schwer: Zum einen widmeten sie sich einer damals revolutionären und umstrittenen Kunstrichtung, zum anderen hatten sie als Frauen mit vielen Nachteilen zu kämpfen. An einigen Kunstakademien wurden keine Studentinnen zugelassen. Sie mussten Privatunterricht nehmen oder in gesonderten Klassen lernen. Hinzu kam die Eifersucht von Ehemännern auf ihren Erfolg und die Geringschätzung, die berufstätigen Frauen im 19. und zu Anfang des 20. Jahrhunderts entgegengebracht wurde.

Hans-Werner Meinberg stellte ausgesuchte Werke und Biografien der Malerinnen Marie Bracquemond, Eva Gonzales, Mary Stevenson Cassatt, Berthe Morisot und Camille Claudel vor. Auffällig ist, dass die Malerinnen in ihren Kunstwerken oft das Thema „Mutter und Kind“ wählten.  

Die Zuhörer waren sehr zufrieden mit dem Vortrag und dankten vielmals dem Vortragenden.
 
 
Der  Maler Hans-Werner Meinberg in seinem Atelier.

                                                                                                                                     
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