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Fahrten zu Kunstausstellungen - Freundeskreis Heppenheim - Le Chesnay e.V.

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Freundeskreis Heppenheim - Le Chesnay
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Fahrten zu Kunstausstellungen

Auf den Spuren von Niki de Saint Phalle in Frankfurt (Main)

Am 17. März 2023 fuhren 14 kunstinteressierte Mitglieder des Freundeskreises zur Ausstellung über Niki de Saint Phalle in der Frankfurter „Schirn“.
Wenn sich die Gelegenheit bietet, unternimmt der Freundeskreis Heppenheim-Le Chesnay Besuche von Ausstellungen von Künstlerinnen oder Künstlern mit einem Bezug zu Frankreich und/oder der französischen Sprache. Seit Jahren werden diese Fahrten von Vorstandsmitglied Bärbel Geisler bestens organisiert.  
Die Gruppe aus Heppenheim bestand zufälligerweise nur aus Frauen. Die Kunst von Niki de Saint Phalle (1930 – 2002) ist besonders stark vom Thema „Weiblichkeit“ in allen ihren Facetten geprägt.
Die Künstlerin kam als junge Frau und Mutter zur Kunst, um ihre psychischen Probleme zu bewältigen. Sie gilt als Hauptvertreterin der europäischen Pop-Art. Die „Nanas“, bunte, rundliche Frauenskulpturen, sind heute Niki de Saint Phalle Markenzeichen. In ihren Arbeiten - Grafik, Skulptur, Assemblage, Happening  -nahm sie aber auch Stellung zu politischen Problemen: Waffenmissbrauch, Aids, Bedrohung durch atomare Aufrüstung, Recht auf Abtreibung.
Die sehr interessante, umfangreiche Ausstellung umfasst nahezu 100 Arbeiten. Der sachkundige Ausstellungsführer erläuterte anhand von ausgewählten Werken Niki de Saint Phalle künstlerischen Werdegang.
Der Abschluss des Frankfurt Besuches war ein Besuch des „Schirn-Café“. Die Besucherinnen aus Heppenheim waren sich einig, dass der Besuch dieser Ausstellung sehr lohnend war.
Besuch der Ausstellung „Chagall. Welt im Aufruhr“ in der Frankfurter „Schirn“
 
Am 11.11. 2022 fuhren 22 kunstinteressierte Mitglieder des Freundeskreises Heppenheim-Le Chesnay diesmal nach Frankfurt, um im Kunstmuseum „Schirn“ die Ausstellung „Chagall. Welt im Aufruhr“ zu besuchen. Bärbel Geisler organisierte die Fahrt.
 
Die Ausstellung widmet sich dem Schaffen Marc Chagalls (1887 – 1985) in den 1930er und 1940er Jahren. Chagall verließ seine Geburtsstadt Witebsk im heutigen Belarus, um 1922 nach Berlin und 1923 nach Paris überzusiedeln. Witebsk bleibt lebenslang sein Leitmotiv, die Dorfstraße, Kirche, Tiere wie Kuh und Hahn.
 
1931 bereiste er auf Einladung des Bürgermeisters von Tel Aviv anlässlich der Grundsteinlegung des Museums für Jüdische Kunst drei Monate lang Palästina und fertigte Zeichnungen und Gemälde von heiligen jüdischen Stätten an. Der Pariser Kunsthändler Ambroise Vollard hatte ihn mit Illustrationen für das Alte Testament beauftragt. Das Projekt kommt 1939 mit Vollards Tod zum Stillstand.
 
1937 erhält Chagall nach zwei Ablehnungen endlich die französische Staatsbürgerschaft. Auch in Frankreich ist er mit Antisemitismus konfrontiert. Seine farbenfrohe Palette trübt sich ab 1933 ein. 1940 ziehen die Chagalls nach Gordes in der Provence und 1941 emigrieren sie nach New York. Das Museum of Modern Art hatte Chagall eingeladen und nach einigem Zögern entschied er sich, Frankreich zu verlassen. Marc Chagall wird in den USA nie heimisch, und die neue Umgebung zeigt sich nicht in seinen Bildern. Die Judenverfolgung, Flucht und  Krieg hingegen sind die vorherrschenden Motive. Oft wird der gekreuzigte Jesus als jüdischer Märtyrer dargestellt. Auch der Engel, teils beschützend, teils stürzend und verzweifelt ist ein immer wiederkehrendes Motiv.
 
In den Jahren 1942 und 1945 entwirft Chagall Bühnenbilder und Kostüme für die Ballette „Aleko“ und „Der Feuervogel“. 1944 stirbt seine Frau Bella, was ihn in eine Schaffenskrise stürzt.
 
1948 geht Chagall mit seiner neuen Partnerin Virginia zurück nach Südfrankreich. Identität und Exil bleiben weiterhin Themen seiner Bilder.  

Bilder von Renoir im Städel in Frankfurt (Main)

Pierre-August Renoir (1841 – 1919) ist einer der herausragenden Maler des französischen Impressionismus. Das Städel in Frankfurt zeigt in einer Sonderausstellung erstmals intensiv die Bezüge seiner Kunst zur Malerei des Rokoko. Renoir teilt mit dem Rokoko die Vorliebe für bestimmte Motive und schätzte besonders die lockere und skizzenhafte Malweise sowie die strahlende Farbigkeit dieser Werke, die sowohl für ihn als auch für zahlreiche weitere Künstler  im Umfeld des Impressionismus vorbildhaft waren.

14 Mitglieder des Freundeskreises machten sich am 7. Mai 2022 auf den Weg, um in Frankfurt die Ausstellung „Renoir Rococo Revival“ im Museum Städel anzuschauen. Die Teilnehmer fuhren mit dem Zug nach Frankfurt, gingen über den Eisernen Steg zum Museum und erlebten in zwei Gruppen eine hervorragende Führung. Anschließend saßen die Teilnehmer bei herrlichstem Wetter draußen beim Essen und hatten einen wunderbaren Tag mit Kunst- und kulinarischem Genuss erlebt.
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